Die DTM – Eine Rennserie verliert ihre Tradition

Die DTM – Eine Rennserie verliert ihre Tradition

Bei der DTM handelt es sich um eine Rennserie für Motorsportversionen von Serienfahrzeugen, die im Jahre 2000 erstmals ausgetragen wurde. Die damals als Deutsche Tourenwagen-Masters benannte Serie war der offizielle Nachfolger der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft, die im Jahr 1996 eingestellt wurde. Seit 2005 wird die Rennserie ausschließlich mit dem Kürzel „DTM“ beworben und dieser Name taucht als einziger im Reglement sowie auf Mitteilungen des Rechteinhabers auf.

Das Auftaktrennen sowie auch das Saisonfinale der DTM finden traditionell auf dem Hockenheimring in Baden-Württemberg statt. Auch auf den Strecken am Nürburgring, dem Lausitzring sowie dem Norisring, werden die Rennen im DTM-Kalender unter anderem ausgetragen.

Doch nicht wenige Fans umtreibt die Sorge vor dem Jahr 2019, in dem der Wettbewerb stark eingedämmt werden wird. Denn zum Ende des Jahres 2018 wird sich Mercedes, wie bereits zu Mitte der Saison 2017 vermeldet, aus der DTM zurückziehen. Damit schrumpft das Feld der in der DTM an den Start gehenden Hersteller auf nur noch zwei zusammen.

Der Ausstieg, des mit 9 Markenmeistertiteln erfolgreichsten Herstellers, führt dazu, dass es im kommenden Jahr mit Audi und BMW einen klassischen Zweikampf unter den Herstellern geben wird. Aufgrund dieser Situation sah sich die DTM dazu gezwungen, das sogenannte Class-One-Reglement wieder zurückzubringen. Diese Regel ermöglicht es den beiden verbleibenden Herstellern, mit ihren Fahrzeugen parallel auch in der japanischen Super-GT Serie an den Start zu gehen. Und auch die Hersteller aus dieser Serie können von nun an in der DTM starten. So statteten bereits Lexus und Nissan der DTM einen Besuch ab und spulten einige Trainingsrunden auf dem Hockenheimring ab. Und auch Audi, BMW und Mercedes waren mit einigen ihrer Fahrzeuge beim Finale der Super-GT am Start und präsentierten sich dem japanischen Publikum.