BMW-Motorsport

BMW-Motorsport

Der deutsche Traditionshersteller BMW begann bereits im Jahre 1924 mit dem Motorsport, als sich deren Konstrukteur Rudolf Schleicher bei einer Streckenfahrt von München nach Garmisch an den Start ging. Und bereits seit 1929 ist der Hersteller auch in den verschiedensten internationalen Rennserien vertreten.

So unter anderem auch in der Formel 1, wo BMW ab 1980 als Motorenlieferant am Start war, mit dem unter anderem Ferrari den Konstrukteurs-Titel 1982 sichern konnte. Allerdings zog man sich aufgrund ausbleibender Erfolge bereits 1987 wieder aus der Formel 1 zurück und kehrte erste im Jahr 2000 wieder als Motorenlieferant des Williams-Teams in Erscheinung. Nach dem Ende der Partnerschaft mit Williams übernahm BMW im Jahr 2005 das Formel 1 Team von Sauber und ging mit diesem als „BMW Sauber F1“ an den Start. Im zweiten Jahr errang das Team sogar Rang zwei in der Konstrukteurswertung, doch nach Platz sechs in der vierten Saison kaufte Peter Sauber sein Team zurück und BMW zog sich erneut aus der Formel 1 zurück.

Und auch bei dem Vorgänger der heutigen DTM war BMW bereits beim ersten Rennen, im Jahre 1984, am Start. Nach dem Comeback der Rennserie im Jahr 2003 dauerte es jedoch noch bis zum Jahr 2012, ehe BMW seine Rückkehr erklärte und in Person von Bruno Spengler sogleich den Fahrertitel sowie die Markenmeisterschaft erringen konnte. Bis heute stehen, seit der Rückkehr von BMW in die DTM, bereits 3 Fahrertitel und 3 Markenmeisterschaften, für den deutschen Automobilhersteller zu Buche.

Neben dem Engagement in den verschiedenen Rennserien richtete der Hersteller zwischen 2004 und 2010 mit der Formel BMW eine eigene Nachwuchsserie, in Konkurrenz zu den ADAC-Formel-Masters, aus. ierzu gehörte unter anderem auch ein umfangreiches Ausbildungsprogramm samt Coachings der aussichtsreichsten Talente. Diese konnten die Formel BMW bereits ab einem Alter von 15 Jahren, als einen Einstieg in den Formelsport nutzen, weshalb viele der Teilnehmer zuvor im Kartsport aktiv waren. Zu den bekanntesten Absolventen gehören unter anderem die deutschen Formel 1-Piloten Nico Rosberg, Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg.

Zudem war BMW von 2009 bis 2013 auch mit Werksfahrern in der Superbike-Weltmeisterschaft vertreten. Am Ende dieses Engagements standen sieben Siege sowie zwei Titelgewinne im FIM Superstock 1000 Cup. Mit einem dritten Platz im Gesamtklassement der Superbike-Weltmeisterschaft beendete BMW schließlich sein werksseitiges Engagement in diesem Bereich, welches vor allem dazu dienen sollte, die Wettbewerbsfähigkeit von BMW-Motorrädern zu veranschaulichen.